Kreppband ist das Arbeitsmaterial, welches in meiner Tätigkeit als Theatermacherin, Kuratorin und politische Bildnerin am häufigsten zum Einsatz kommt.
Sei es als Namensschild für Workshopteilnehmende, Markierung der Bühnenposition zur Beleuchtung, zum Aufhängen von Material oder als Raumteiler, es ist immer in meinem Gepäck. Unter Theaterpädgog*innen ist Kreppband ein geflügeltes Wort und steht für aktive gemeinsame Auseinandersetzung und Workshoparbeit.
Kritik hingegen als abstraktes Konzept verweist auf die unbedingt notwendige inhaltliche, theoretische Auseinandersetzung mit politischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen Diskursen, wenn man an der Schnittstelle Kunst und politische Bildung operiert.
In meiner Tätigkeit verbinde ich Praxis mit Theorie. Beide Konzepte, das praktische, miteinander gestaltende Arbeiten sowie die diskursive, wissensbasierte Vermittlung gehören für mich untrennbar zusammen.
Unterschiedliche Institutionen und Fragestellungen bedürfen passgenauer Formate.
Zu meinem Repertoire zählen Workshops, die interaktiv auf die jeweilige Gruppe zugeschnitten werden. In Workshops haben die Teilnehmenden durch verschiedene Methoden die Möglichkeit sich intensiv miteinander als Team mit Themen zu beschäftigen. Hierbei wird der Fokus auf die kooperative Auseinandersetzung gelegt, um die Ressourcen innerhalb der Gruppe zu aktivieren. Zusätzlich flankiere ich mit Material- und Wissensvermittlung diese Prozesse.
Wenn die Zielsetzung die konkrete Wissensvermittlung ist, lohnt sich ein Vortrag, der mit einem anschließendem Publikumsgespräch gerahmt werden kann, um gemeinsam tiefer in die Materie einzusteigen oder offene Fragen zu klären.
Als Gast auf Podien bringe ich eine klare Haltung und wissensbasierte Expertise mit, die ich als Gesprächspartnerin gerne mit anderen austausche.
Als Moderatorin bereitet es mir große Freude Menschen miteinander ins Gespräch – auch im Dissens- zu bringen und den Rahmen und Raum sicher zu gestalten und zu halten.
Ebenso teile ich in Publikationen mein Wissen mit einem breiten Publikum.
In Beratungskontexten unterstütze und begleite ich unter anderem die operativen Ebenen von Institutionen und Organisationen. Dieses Format kann sich auch über längere Zeiträume strecken, um einen nachhaltigen und produktiven Prozess anzustoßen, der allen Beteiligten die Möglichkeit gibt, mitgenommen zu werden.
Im Rahmen der Festivalkuration und Jurortätigkeit suche ich nach Menschen, Programminhalten, künstlerischen Produktion, Awarenesskonzepten uvm., die dem State of the Art gerecht werden, aktuelle Themen in Events intersektional, machtkritisch umzusetzen.
Als Theatermacherin bleibt meine große Leidenschaft die Umsetzung theatraler Arbeiten. Sei es im klassischen Bühnenkontext, im öffentlichen Raum, als Installation, mit professionellen Darstellenden oder im Rahmen theaterpädagogischer Vermittlung mit nicht-professionellen Akteur*innen.
Alle meine Formate verbindet, dass sie mit einer klaren politischen Haltung und Fachwissen unterfüttert sind. Ich agiere macht- und herrschaftskritisch, intersektional, progressiv. Ich positioniere mich antirassistisch, antifaschistisch, gegen jede Form des Antisemitismus, Ableismus, Sexismus, Klassismus, Transfeindlichkeit, sowie alle Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.
Moderation des Podiums "making space: Das entscheiden wir jetzt gemeinsam! - Beteiligungsprozesse in Bürger*innenjurys"
Regiearbeit bei einer Schauspielproduktion
Vortrag und Diskussion zu nachhaltigen Diversifizierungsprozessen im Theater
Workshop am Theaterpädagogischen Zentrum Braunschweig
Beratung zu BiPoC-Empowerment-Konzepten
Teil der Auswahljury in 2022 und 2024
"Begegnung in polarisierten Zeiten 14.11.2024 Literaturhaus München & digital" 1 St. 7 Min.: Vorstellung der Meeting Points/ 1 St. 49 Min.: Podium
Dramaturgin der Schauspielproduktion am Staatstheater Darmstadt Spielzeit 23/24
Céline Bartholomaeus
Pronomen: sie/ihr - Geboren 1988 - Lebt in Braunschweig und arbeitet bundesweit
Spricht Deutsch, Türkisch, Englisch, Französisch fließend, Spanisch A2